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Über das Loslassen.... Teil I

Aktualisiert: 17. Nov. 2023


Heute bin ich einem Impuls gefolgt und habe zum dritten Mal innerhalb weniger Wochen meinen Kleiderschrank geräumt. Ich habe nicht damit gerechnet, wie viele Kleider da nochmals zusammengekommen sind, von denen ich mich heute getrennt habe. Und weil ich gerade so im Schwung war, bin ich gleich noch mit einem Müllsack einmal durch die Wohnung und habe mich auch noch von anderen Dingen getrennt, die ich nicht mehr benötige. Auch hier ist einiges zusammengekommen, obwohl ich diese Decluttering-Übung ebenfalls schon zum dritten Mal gemacht habe in diesem Jahr – unglaublich! 😅


Warum eigentlich tun wir uns so schwer, uns von Dingen zu trennen, die wir nachweislich nicht mehr brauchen? Warum halten wir daran fest, obwohl sie nur Platz wegnehmen?


Viele Dinge behalten wir aus nostalgischen Gründen, weil wir mit ihnen Erinnerungen verbinden. Fotos, Briefe, Souvenirs etc. Andere wiederum, weil wir denken, dass wir sie irgendwann vielleicht wieder benötigen (darin bin ich ja eine Weltmeisterin! 🙈 ) oder weil wir schlicht keine Lust haben, sie zu entsorgen. Egal ob Möbel, Kleider, Schuhe, CDs (wer von euch hat noch CDs im Regal?), Bücher, Küchenutensilien, Geschirr: Wenn die Schränke übervoll sind, ist die Zeit gekommen, sich von gewissen Dingen zu trennen und sie loszulassen. Nur, nach welchen Auswahlkriterien kannst du das tun?


Mein Ansatz insbesondere auf Kleider und Schuhe ist: alles, was ich die letzten 12 Monate nicht getragen habe, kommt in den Kleidersack. Das funktioniert zumeist gut, aber natürlich habe auch ich Kleidungsstücke, wo ich denke: hach, das kann ich ja dann noch für besondere Events anziehen – und somit gibt es Kleiderstücke, die seit Jahren ihr unbenutztes Dasein in meinem Kleiderkasten fristen….


Dinge loszulassen und sie zu entsorgen ist wie fast alles im Leben eine Wahl, die du treffen darfst oder musst. Bei Dingen fällt uns das zumeist leichter als bei Menschen oder unseren eigenen Überzeugungen – auch wenn sie uns nachweislich nicht gut tun.


Dinge loszulassen geht einfach: man kann sie entsorgen, verkaufen oder verschenken. Bei Menschen und Überzeugungen wird es dann schon schwieriger. Da braucht es meistens mehr Wille und Energie. Deshalb gibt es für dieses Thema noch einen eigenen Blog-Post.


Aber egal, was oder wen wir loslassen und aus welchen Gründen: das Schöne am Loslassen ist, dass wir damit Platz schaffen, Neues in unser Leben einzuladen: neue Menschen, neue Ideen, neue Gedanken.


So habe ich vor ein paar Tagen meine bisherige Überzeugung gekippt, dass ich mich mit meinem Business eng positionieren muss, weil das halt so die gängige Meinung der meisten Business Coaches ist: nur eine spitze Positionierung wird Erfolg bringen. Ich habe mich in diesem Setup von Anfang an nie wohlgefühlt, weil ich mich damit zu eingeschränkt fühlte und meine zweite Leidenschaft neben dem Mentoring/Coaching – das Interior Design – nicht miteinbeziehen konnte. Aber dann hatte ich eine „Erleuchtung“ und wusste, wie ich die zwei Welten miteinander verbinden kann.


Und somit werde ich mich jetzt nochmals neu erfinden und freue mich, dass ich dir dann ab 2022 das Ergebnis dieser Symbiose von Coaching, Mentoring und Inneneinrichtungs-Beratung vorstellen kann. Bis dahin darf ich noch meine inneren Zweifler und Nörgler loslassen, die der Meinung sind, dass das eine Schnapsidee ist 😄


Damit kann ich dich bald beim ganzheitlichen Loslassen unterstützen: beim Loslassen von Dingen in deiner Wohnung und dir zeigen, wie du nachhaltig Ordnung behältst und deine Wohnung so einrichten kannst, dass sie nicht nur Wohnraum für dich ist, sondern Lebens- und Wohlfühlraum, in dem du dich sicher und geborgen fühlst. Und ich kann dich weiterhin unterstützen beim Loslassen deiner inneren Zweifler und Nörgler und was dich sonst noch davon abhält, dein wahres Potential zu erkennen, dein selbstbestimmtes Leben zu leben und deinen inneren Frieden zu finden.


Vielleicht nutzt ja auch du diese Tage des ausklingenden Jahres, um dich von ein paar Dingen zu trennen, die du tatsächlich nicht mehr (und nie mehr) benötigen wirst?


Gerne unterstütze ich dich jetzt schon in deinem Loslass-Prozess – egal, was du loslassen möchtest. Ich freue mich auf deine Kontaktaufnahme!

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