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9 Schritte zu mehr Empathie

Aktualisiert: 14. März


Empathie bezeichnet die Fähigkeit und Bereitschaft, Gefühle, Gedanken, Motive und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen, zu verstehen und nachzuempfinden. Ein damit verbundener allgemeinsprachlicher Begriff ist Einfühlungsvermögen.


Empathie ist eine Fähigkeit, die in nahezu allen Lebensbereichen entscheidend für den Erfolg ist. Menschen mit besonders ausgeprägten empathischen Fähigkeiten haben bessere persönliche Beziehungen, können sich selbst und andere stärker motivieren; sie lernen schneller und genießen ein größeres Vertrauen. Zur Empathie zählt auch die Fähigkeit, angemessen auf Gefühle anderer Menschen zu reagieren. Zum Beispiel mit Freude, Trauer, Schmerz oder Hilfsbereitschaft aus Mitgefühl. Empathie ist der Grundstein für einen respektvollen und wertschätzenden Umgang mit anderen.


Empathie bedeutet kurz gefasst: Mit den Augen des anderen sehen. Mit den Ohren des anderen hören. Mit dem Herz des anderen fühlen.

Empathie ist also die Fähigkeit, Gedanken, Emotionen und Motive anderer Menschen zu erkennen, nachzuempfinden und sich darauf einzulassen bzw. darauf angemessen („empathisch“) zu reagieren. Es ist eine Art vorausschauende Emotionsreaktion. Ohne dieses Einfühlungsvermögen ist ein funktionierendes Miteinander unmöglich.


Empathische Menschen können sich gut in andere hineinversetzen, auf ihr Gegenüber einstellen, treffsicher auf sie eingehen und mit ihnen feinfühlig umgehen. Empathen sind zum Beispiel in der Lage, Mimik zu lesen, unterschwellige emotionale Signale zu erkennen und Verhaltensweisen nachzuvollziehen. Die Fähigkeit lässt sie – besser als andere – echte und tiefe Verbindungen zu ihren Mitmenschen aufbauen.



Voraussetzungen für Empathie sind eine gute Menschenkenntnis sowie eine gesunde Selbstwahrnehmung: Je offener du für deine eigenen Emotionen bist und je besser du dich selbst versteht, desto besser kannst du die Gefühle anderer deuten und damit umgehen.


Empathie gehört zu den Grundeigenschaften deines eigentlichen Wesenskerns. Sie ist neben Liebe, Heilung und Frieden der Default Mode deiner Seele - also dein wahrer Default Mode. Leider werden diese Eigenschaften durch die Selbst-Sabotageprogramme deines Egos sowie durch deine Konditionierung durch Erziehung etc. im Verlauf deines Lebens immer mehr verschüttet. Dagegen kannst du aber was tun!


1 Höre zu

Aufmerksam und aktiv zuzuhören, bedeutet Wertschätzung zu zeigen für dein Gegenüber und ist Grundvoraussetzung für Empathie. Dabei geht es nicht um Schweigen oder Lauschen. Gute Zuhörer sind immer gute Fragensteller: Sie erkundigen sich, wenn sie etwas nicht verstanden haben und wiederholen mit eigenen Worten, was sie verstanden haben.



2 Beobachte

Wenn du deine Mitmenschen beobachtest, entwickelst du ein besseres Verständnis für sie.

Welche Gewohnheiten haben sie?

Wie arbeiten sie?

Wie reagieren sie in bestimmten Situationen oder auf verschiedene Auslöser?

Wenn du erkennst, dass dein Büronachbar:in oder dein Partner:in morgens erst mal einen Kaffee braucht, kannst du darauf Rücksicht nehmen, statt diesen direkt zu belagern.


3 Zeige Interesse an anderen

Sich für andere zu interessieren, ist ganz eng mit Empathie verbunden. Erkundige dich deshalb mit echtem Interesse, wie es anderen geht, was sie gerade bewegt, was sie gerne mögen und was sie ablehnen. Lerne deine Mitmenschen ein Stück weit näher kennen, dann fällt es dir auch viel leichter, dich in sie hineinzuversetzen.


4 Schiebe Vorurteile beiseite

Wenn du einem Menschen mit Vorurteilen begegnest, ist die Gefahr groß, dass du vieles übersiehst und dich mehr von deinem inneren Bild leiten lässt als von dem, was du wirklich wahrnimmst. Versuche deshalb, möglichst offen und vorurteilsfrei auf andere Menschen zuzugehen.


5 Hinterfrage das Verhalten anderer

Empathie bedeutet unter anderem, die Gründe für das Verhalten anderer zu verstehen. Frage deshalb häufiger nach:

"Warum machst du das so?" – "Warum ist dir das wichtig?" –"Wie triffst du deine Entscheidungen?" Achte darauf, dass deine Fragen nicht übergriffig oder vorwurfsvoll klingen, sondern aufrichtig interessiert.


6 Versuche, zwischen den Zeilen zu lesen

Was andere Menschen sagen, ist nur ein kleiner Teil der eigentlichen Botschaft. Vieles bleibt unausgesprochen, ist aber ebenso Teil der Kommunikation. Versuche, diese Informationen zu erkennen, die zwischen den Zeilen stehen. Dazu ist es hilfreich, vor dem Reagieren einen Moment innezuhalten und nachzudenken. Wenn du dir nicht sicher bist, ob du eine unausgesprochene Botschaft richtig verstanden hast, dann frag einfach nach.


7 Lerne deine eigenen Gefühle kennen

Wenn du deine eigenen Gefühle nicht wahrnehmen und einordnen kannst, ist es fast unmöglich, die Gefühle anderer zu erkennen. Beginne deshalb bei dir selbst: Beobachte deine Gefühlsregungen und versuche, die Auslöser zu erkennen.

Im nächsten Schritt kannst du dich dann fragen: Was brauche ich in bestimmten Situationen? Natürlich können die Bedürfnisse eines anderen Menschen sich deutlich von deinen unterscheiden. Aber du kannst dadurch besser für dich selbst sorgen, und das ist eine wichtige Basis für Empathie.


8 Kenne den Unterschied zwischen Mitgefühl und Mitleid

Mitgefühl bedeutet, die Gefühle der anderen nachempfinden zu können. Mitleid bedeutet, selbst Leid zu empfinden.

Mitgefühl ist hilfreich und tut dem anderen gut. Mitleid schadet eher, denn das eigene Leid blockiert die Empathiefähigkeit und macht es dir viel schwerer, Lösungsmöglichkeiten zu sehen und sensibel auf den anderen einzugehen. Dieser Unterschied ist wichtig für dein Wohlergehen, aber auch für den Umgang mit anderen.


9 Sei nachsichtig mit anderen

Mitgefühl hilft, Ärger zu reduzieren. Es passiert schnell, dass wir uns über andere Menschen aufregen. Was wir dabei leicht übersehen: Meistens stecken Gründe hinter dem nervigen Verhalten. In den meisten Fällen kannst du nicht wissen, was wirklich hinter einem Verhalten steckt. Sich das klarzumachen, ist eine wichtige Erkenntnis. Und auch du selbst lebst viel entspannter, wenn du nachsichtiger mit anderen Menschen bist und erst einmal davon ausgehst, dass es sicher gute Gründe für ihr Verhalten gibt. Hier gilt: frage nach und kläre die Situation.


Versuche nun, diese 9 Verhaltensweisen in deinen Alltag zu integrieren und werde dadurch achtsamer im Umgang mit dir und deinen Mitmenschen. Beobachte dabei, wie sich das auf dein Verhalten anderen gegenüber auswirkt und wie deine Mitmenschen sich entsprechend dir gegenüber verhalten. Halte deine Beobachtungen und Ergebnisse einem Journal fest, so dass du auch noch später deine eigene Entwicklung verfolgen kannst.


Seine eigenen Emotionen, Gefühle und Bedürfnisse zu kennen, fällt vielen sehr schwer. Ebenso können viele nicht gut unterscheiden zwischen der Stimme ihre inneren Kritikers und was du wirklich möchtest oder empfindest. Ich begleite und unterstütze dich gerne in diesem Prozess – mit Hilfe von aussen geht das meistens einfacher und schneller! Nimm gerne mit mir Kontakt auf, um mir deine Situation zu schildern und das weitere Vorgehen zu besprechen. Hier findest du mein vollständiges Angebot.



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